Benjamin Bruns begann seine Sängerlaufbahn als Alt-Solist im Knabenchor seiner Heimatstadt Hannover. Nach einer vierjährigen privaten Gesangsausbildung bei Prof. Peter Sefcik studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Kammersängerin Renate Behle. Noch während des Studiums wurde ihm vom Bremer Theater ein erstes Festengagement angeboten, welches ihm früh den Aufbau eines breitgefächerten Repertoires ermöglichte und dem bald ein Ensemblevertrag an der Oper Köln folgte. Über die Sächsische Staatsoper Dresden ging sein Weg direkt zur Wiener Staatsoper, der er immer noch mit einem Residenzvertrag verbunden ist. Seine musikalische Bandbreite umfasst Rollen wie Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Tamino (Die Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni), Ferrando (Così fan tutte), Camille de Rosillon (Die lustige Witwe), Froh (Das Rheingold), Lysander (Britten: A Midsummer Night's Dream), Don Ramiro (La Cenerentola), Boris Grigorievič (Janáček: Kátia Kabanová) oder auch den Italienischen Tenor in den beiden Strauss-Opern Capriccio und Der Rosenkavalier. Seit seinem Debut im Sommer 2012 ist er als Steuermann (Der fliegende Holländer) bei den Bayreuther Festspielen engagiert, wo er 2015 zusätzlich als Parsifal in einer reduzierten Version von Wagners Parsifal für Kinder zu hören war.

Auch in der Saison 2016/17 ist Benjamin Bruns wieder in spannenden Opernproduktionen zu erleben: in den erst im Frühsommer 2016 an der Bayerischen Staatsoper neuinszenierten ‚Meistersingern‘ als David unter der Leitung von Kirill Petrenko, an der Sächsischen Staatsoper Dresden als Narraboth (Salome) und Tamino (Die Zauberflöte) sowie am Teatro Real Madrid als Erik und Steuermann (Der Fliegende Holländer). Höhepunkt der Saison ist dabei sein Rollendebut als Pelléas (Pelléas et Mélisande) unter dem Dirigat von Alain Altinoglu an der Wiener Staatsoper, an der er außerdem Oronte (Alcina) und Don Ottavio (Don Giovanni) singt.

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