Die in Feuchtwangen (Bayern) geborene Sopranistin Christiane Karg studierte am Salzburger Mozarteum bei Heiner Hopfner sowie in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair und wurde für ihren Masterabschluss im Fach Oper/Musiktheater mit der Lilli-Lehmann-Medaille ausgezeichnet. Noch während ihres Studiums gab sie ihr vielbeachtetes Debüt bei den Salzburger Festspielen und ist dort seither gern gesehener Gast.

Nach einem ersten Engagement im Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper wechselte sie 2008 ins Ensemble der Oper Frankfurt, wo sie sich wichtige Rollen ihres Fachs erarbeiten konnte, darunter die Susanna, Pamina, Servilia, Musetta, Zdenka, Mélisande, Sophie und die Titelpartie in La Calisto. Inzwischen gastiert sie regelmäßig an führenden Opernhäusern wie dem Theater an der Wien, der Bayerischen Staatsoper, der Komischen Oper Berlin, der Semperoper Dresden oder der Opéra de Lille. In der vergangenen Spielzeit gab sie Debuts am Festspielhaus Baden-Baden als Susanna in einer konzertanten Aufführung von Mozarts Le nozze di Figaro unter Yannick Nézet-Séguin, am Royal Opera House Covent Garden als Pamina, an der Mailänder Scala als Sophie und ihr US-amerikanisches Operndebut als Susanna an der Lyric Opera Chicago, an die sie im Winter 2016 als Pamina zurückkehrt.

Auch für die Konzertpartien ihres Fachs ist die Sopranistin international gefragt. Zu ihren musikalischen Partnern zählen Dirigenten wie Daniel Harding, Christian Thielemann, Riccardo Muti, Zubin Mehta, Yannick Nézet-Séguin, Nikolaus Harnoncourt, Marek Jurowski, Christoph Eschenbach, Thomas Hengelbrock, Andrés Orozco-Estrada, Mariss Jansons, Andrew Manze und Herbert Blomstedt. Dabei arbeitet sie mit bedeutenden Orchestern wie mit Concentus Musicus Wien, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, der Staatskapelle Dresden, der Accademia Santa Cecilia in Rom sowie regelmäßig mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Rotterdam Philharmonic und dem Philadelphia Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Bamberger und Wiener Symphonikern und den Münchner und Berliner Philharmonikern. In der Spielzeit 2016/17 stehen u.a. Konzerte mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Jaap van Sweden und dem Orchestre de Paris unter Christoph von Dohnányi (jeweils Brahms: Ein deutsches Requiem), mit den Berliner Philharmonikern unter Iván Fischer (Mozart-Arien), der Tschechischen Philharmonie unter Manfred Honeck (Strauss: Vier letzte Lieder) sowie eine Asien-Tournee mit dem London Symphony Orchestra unter Daniel Harding (Mahler: 4. Sinfonie) auf dem Programm.

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