Nach Gastengagements am Opernhaus Kiel und an den Staatsopern Hamburg und Hannover trat Wiebke Lehmkuhl zur Spielzeit 2008/2009 noch während ihres Studiums ihr erstes Festengagement am Opernhaus Zürich an, wo sie schon früh als Erda (Das Rheingold), Annina (Der Rosenkavalier) oder als Dritte Dame (Die Zauberflöte) ihr Fach erkunden konnte. 2011 sang sie die Dritte Dame bei der Mozartwoche Salzburg unter René Jacobs und debütierte 2012 bei den Salzburger Festspielen unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt. Weitere Engagements führten sie mit dem Ring des Nibelungen (Regie: Günter Krämer, Musikalische Leitung: Philippe Jordan) an die Opéra de Bastille in Paris und an die Bayerische Staatsoper München, wo sie in der Götterdämmerung unter Kent Nagano die Erste Norn und Floßhilde sang.

Auf den internationalen Konzertpodien ist Wiebke Lehmkuhl eine begehrte Solistin und regelmäßig bei den wichtigen Festivals zu Gast, so z.B. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Lucerne Festival und dem Festival La folle journée in Nantes. Weiterhin gastiert sie unter anderem am Wiener Musikverein, beim NDR Hannover, dem Tonhalle Orchester in Zürich, im Gewandhaus zu Leipzig, bei den Bamberger Symphonikern, bei den Berliner Philharmonikern sowie in Bilbao, Tokio und Shanghai.

Die junge Altistin arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Philippe Jordan, Daniele Gatti, Marc Minkowski, Hans-Christoph Rademann, Reinhard Goebel, Andreas Spering, Ottavio Dantone, Franz-Welser Möst, Riccardo Chailly, Kent Nagano und Daniel Harding. Außerdem hatte sie die Gelegenheit mit Nikolaus Harnoncourt und Frans Brüggen zu arbeiten.

Die Saison 2016/2017 eröffnet die Künstlerin mit zwei Konzerten im Leipziger Gewandhaus (Mendelssohn Elias unter Thomas Hengelbrock), bevor sie im November an der Nederlandse Opera Amsterdam mit einer Neuproduktion von Händels Jephta debütiert (Dirigat Ivor Bolton, Regie Claus Guth). Der Dezember steht für Wiebke Lehmkuhl ganz im Zeichen von Bachs Weihnachtsoratorium: auf die Konzerte mit der Internationalen Bach-Akademie Stuttgart mit anschließender CD-Produktion folgt eine Tournee mit dem Windsbacher Knabenchor durch Deutschland, die Schweiz und die Niederlande. Außerdem ist sie mit Bruckners Messe Nr. 3 in f-Moll mit den Berliner Philharmonikern unter Christian Thielemann zu hören.

Das Jahr 2017 beginnt für Wiebke Lehmkuhl mit den Eröffnungskonzerten der Elbphilharmonie mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester an der Seite von Anja Harteros, Jonas Kaufmann und Bryn Terfel, Thomas Hengelbrock dirigiert. Im Februar folgt die begehrte Altistin mit Freuden der Wiedereinladung Daniel Hardings zum Swedish Radio Symphony Orchestra (Schumann, Szenen aus Goethes Faust), anschließend wird sie an der Mailänder Scala als Magdalene in Wagners Meistersingern zu hören sein, am Pult Daniele Gatti. Weitere Höhepunkte der Saison sind orchestrierte Schubert-Lieder mit dem Insula Orchestra unter Laurence Equilbey in Paris, das Duruflé-Requiem mit dem RSO Berlin unter Simon Halsey sowie Konzerte mit Mahlers Sinfonie Nr. 2 mit dem Orchestre de Paris unter Daniel Harding in Paris und Wien. Den Sommer 2017 wird Wiebke Lehmkuhl wieder bei den Bayreuther Festspielen verbringen und dort mit diversen Partien ihres Fachs zu hören sein.

CD-Erscheinungen dokumentieren das künstlerische Schaffen der Altistin, so z.B. J.S. Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Gewandhausorchester zu Leipzig unter Riccardo Chailly bei Decca oder C.P.E. Bachs Magnificat mit dem RIAS Kammerchor und der Akademie für Alte Musik Berlin unter Hans-Christoph Rademann bei Harmonia Mundi.

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