Der aus Hall in Tirol stammende Tenor erhielt seine Ausbildung bei Brigitte Fassbaender. Schon in jungen Jahren wurde er von Howard Arman als Knabensopran in die Welt der Musik eingeführt und gefördert. 2004 gewann er den 1. Preis des österreichischen Bundeswettbewerbs prima la musica und 2007 wurde er erst 23-jährig mit der Eberhard-Wächter-Medaille der Wiener Staatsoper ausgezeichnet. Meisterkurse mit Robert Holl intensivierten sein Gesangsstudium, die Arbeit mit Brigitte Fassbaender war prägend für den Beginn seiner Gesangslaufbahn.

Erste Bühnenerfahrung konnte er bereits im Alter von 10 Jahren als Erster Knabe in Mozarts Zauberflöte unter John Eliot Gardiner sammeln. 2003 debütierte er als Ottokar in Johann Strauß’ Zigeunerbaron unter der Intendanz und Regie von Brigitte Fassbaender im Tiroler Landestheater. 2006 erhielt er dort sein erstes Festengagement und war dort nach anfänglich kleineren Partien als Tamino in Mozarts Zauberflöte, Edmondo in Puccinis Manon Lescaut, Normanno in Donizettis Lucia di Lammermoor sowie zum Abschluss seiner Ensemblezugehörigkeit als Ramiro in Rossinis Cenerentola zu hören.

Seit der Spielzeit 2011/2012 ist er Mitglied des Frankfurter Ensembles. In wichtigen Neuproduktionen der Oper Frankfurt war er hier als Fenton aus Falstaff (R: Keith Warner/D: Bertrand de Billy) Anfang 2014 zum ersten Mal in einer Verdi-Oper zu erleben, bevor er im April mit dem Don Ottavio in einer Neuinszenierung des Don Giovanni von Christof Loy seinem Repertoire eine weitere Mozart-Partie hinzufügte. Mit beiden Partien wird er auch in der neuen Saison dort zu erleben sein, sowie als Iopas in Les Troyens von Hector Berlioz (Ltg: John Nelson R: Eva Maria Höckmayr).

Immer wieder führen ihn Gastengagements auch an andere Opernhäuser, bereits 2011 gastierte er als Tamino in Mozarts Zauberflöte an der Oper Zürich. Nach seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen 2012 als Brighella in Strauss’ Ariadne auf Naxos unter Daniel Harding ...

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