Andrè Schuen

Bariton

Der Bariton Andrè Schuen stammt aus dem ladinischen La Val (Südtirol, Italien) und wuchs dort dreisprachig auf – ladinisch, italienisch und deutsch, eine Vielseitigkeit, die sich in seinem jetzigen Gesangsrepertoire widerspiegelt. Obwohl lange Jahre das Cello sein Hauptinstrument war, entschied er sich für ein Gesangsstudium an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Horiana Branisteanu, sowie Lied und Oratorium bei Prof. Wolfgang Holzmair, und rundete es mit Meisterkursen bei Kurt Widmer, Sir Thomas Allen, KS Brigitte Fassbaender, Romualdo Savastano und Olaf Bär ab. 2010 schloss er sein Studium am Salzburger Mozarteum mit Auszeichnung ab. Schon früh erhielt Andrè Schuen verschiedene Preise, im Herbst 2016 wird er für seine erste CD beim Label AvI als „Nachwuchskünstler des Jahres“ mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

2010 war Andrè Schuen Mitglied des Young Singers Project in Salzburg und wirkte in der Folge bei verschiedenen Festspiel-Produktionen mit: mit Simon Rattle in Richard Strauss‘ Salome sowie in Verdis Macbeth unter Riccardo Muti und in Strawinskys Rossignol unter Ivor Bolton. 2012 sang er sowohl bei den Salzburger Osterfestspielen als auch beim Sommerfestival die Rolle des Moralès in Bizets Carmen, am Pult wieder Simon Rattle. Diese Produktion liegt mittlerweile auch als CD bei EMI vor.

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