Vilde Frangs profunde Musikalität und ihre außergewöhnliche und individuelle Künstlerschaft haben sie zu einer der heute führenden Künstlerinnen gemacht. Schon 2012 wurde Vilde Frang einstimmig mit dem ‚Young Artists Award‘ der Credit Suisse ausgezeichnet, was ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Bernard Haitink beim Lucerne Festival zur Folge hatte.

Seither gastiert sie bei den berühmtesten Orchestern der Welt. 2016 erfolgte ihr gefeiertes Debüt mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle im Rahmen des Europakonzerts des Orchesters und eine Residency bei den Festspielen Meckenburg-Vorpommern. Die Saison 2017-2018 brachte sie unter der Leitung von Iván Fischer zurück zu den Berliner Philharmonikern mit Konzerten in der Philharmonie Berlin und im Rahmen der Osterfestspiele Baden-Baden.

In der Saison 2021-2022 ist Vilde Frang ‚Artist in Residence‘ des Royal Stockholm Philharmonic Orchestra und mit zwei Orchesterkonzerten sowie einem Rezital mit Pianist Denis Kozhukin zu Gast. Als ‚Fokus-Künstlerin‘ kehrt sie zurück zum Tonhalle Zürich Orchester unter der Leitung von Paavo Järvi. Zu den Highlights der Saison gehören Konzerte mit den Wiener Symphonikern und dem BBC Symphony Orchestra, jeweils mit darauffolgender Tournee. Desweiteren sind Konzerte mit dem Chamber Orchestra of Europe, dem Scottish Chamber Orchestra und dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem hr-Sinfonieorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Münchner Kammerorchester, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, den Dresdner Philharmonikern unter der Leitung von David Zinman, geplant. Wiedereinladungen bringen Vilde Frang zum Los Angeles Philharmonic unter der Leitung von Zubin Mehta und San Francisco Philharmonic unter der Leitung von Klaus Mäkelä.

Vergangene Saisons führten Vilde Frang zu Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Concertgebouw Orchester, dem Orchestre de Paris, den Bamberger Symphonikern, dem Bayerischen Staatsorchester, dem Budapest Festival Orchestra, der Staatskapelle Dresden, der Oslo Philharmonic, dem Leipzig Gewandhausorchester sowie nach Nordamerika zum Mostly Mozart Festival des Lincoln Center New York, zum Cleveland Orchestra und zur Pittsburgh Symphony.

Besonders gern arbeitet die Künstlerin mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Herbert Blomstedt, Esa-Pekka Salonen, Mariss Jansons, Vladimir Ashkenazy, Iván Fischer, Sakari Oramo, Vladimir Jurowski, Mirga Gražinytė-Tyla, Daniel Harding, Valery Gergiev, David Zinman, Manfred Honeck, Robin Ticciati, François-Xavier Roth, Paavo Järvi and Yuri Temirkanov.Vilde Frang ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie dem Lucerne Festival und den BBC Proms in London. Als überaus begeisterte Kammermusikerin ist sie beim Rheingau Musikfestival, dem Verbier Festival, dem Kammermusikfest Lockenhaus, dem George Enescu Festival in Rumänien, den Salzburger Festspielen und dem Prague Spring Music Festival zu hören. Darüber hinaus ist sie weltweit im Rezital unterwegs und tritt in den renommiertesten Sälen auf, darunter die New Yorker Carnegie Hall, das Amsterdamer Concertgebouw, der Wiener Musikverein, die Philharmonie Berlin, die Wigmore Hall in London, die Tonhalle Zürich und das Bozar Brüssel. In Nordamerika spielt sie bei den Vancouver Recital Series, Boston Celebrity Series und den San Francisco Performances. Seit 2020 ist sie Mitglied der Künstlerischen Leitung des Oslo Kammermusikfestivals.

Vilde Frang ist als Exklusivkünstlerin bei Warner Classics unter Vertrag, wo sie zuletzt ein Album mit Michail Lifits veröffentlichte: Werke von Paganini und Schubert für Violine und Klavier. Ihre Aufnahmen haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Edison Klassiek Award, den Classic BRIT Award, den Diapason d’Or, den Grand Prix du Disque, den Deutschen Schallplattenpreis und den Gramophone Award.

In Norwegen geboren, engagierte Mariss Jansons Vilde Frang bereits mit zwölf Jahren für ihr Debüt mit dem Oslo Philharmonic Orchestra. Sie studierte unter anderem am Barratt Due Musikkinstitutt in Oslo, mit Kolja Blacher an der Musikhochschule in Hamburg und mit Ana Chumachenco an der Kronberg Akademie und der Musikhochschule München. Außerdem hat sie 2007 als Gewinnerin eines Stipendiums des Borletti-Buitoni Trusts mit Mitsuko Uchida gearbeitet. Von 2003 bis 2009 war sie Stipendiatin der Anne-Sophie Mutter Stiftung.

Vilde Frang musiziert auf einer Geige von Guarneri del Gesù aus dem Jahre 1734, eine großzügige Leihgabe eines privaten europäischen Stifters.

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