„Den Boden für all diese grotesken Szenen bereitet die Sächsische Staatskapelle unter Petr Popelka, ihrem früheren Kontrabassisten, der heute Chef des Norwegischen Rundfunk-Orchesters Oslo ist und schon bald das Radio-Sinfonieorchester Prag übernehmen wird. Zupackend und energisch lustvoll meistert er das flirrende Zusammenspiel der einzelnen Instrumentengruppen nebst Schostakowitschs vertrackter Rhythmik, koordiniert das Miteinander von Bühne und Graben wahnwitzig temporeich, hat sichtlich Freude an seinem Tun und überträgt die auch auf Orchester und Publikum."
Michael Ernst, „Ruhm den Schiffbauern von Mykolajiw!“, in: FAZ, 07.07.2022

„Wie er das flirrende Zusammenspiel der Instrumentengruppen, Schostakowitschs vertrackte Rhythmen, das Miteinander auf der Bühne und Graben in teils wahnwitzigen Tempi einschließlich zahlreicher Kontraste und Brüche koordiniert hat - und dabei unübersehbar auch noch viel Freude gehabt hat, die sich auf Orchester und Publikum übertrug -, das verdient höchsten Respekt.“
Michael Ernst „Schwarze Schafe und rote Nasen“, in: Neue Musikzeitung, 05.07.2022

„Vom Pult aus gelingt Petr Popelka, dem ehemaligen Kapell-Kontrabassisten, der inzwischen zwischen Oslo und Budapest als Dirigent Erfolge feiert, eine Glanzleistung. Unter ihm klingt die Kapelle frisch und agil und stellt sich den technischen Herausforderungen der Partitur mit Leichtigkeit.“
Björn Kühnicke, „Ein Traum als Comic Strip“, in: Musik in Dresden, 04.07.2022

„Popelka hat Schwung und Präzision, den großen, vielschichtigen Orchesterapparat und die unterschiedlichsten Stilrichtungen und musikalischen Farben, mit denen die Partitur jongliert, zusammenzuführen.“
Jens Daniel Schubert „Ach, du meine Nase“, in: Sächsische Zeitung, 04.07.2022

„Am Pult der Sächsischen Staatskapelle legt deren Ex-Kontrabassist Petr Popelka alle Kraft in die Aufgabe, dieser Musik zu ihrem Recht zu verhelfen. Seine einstigen Kollegen luchsen der enorm verzwickten Partitur Großartiges ab (…). Popelka erzählt hier mit der Musik, was Schostakowitsch mit nur 22 Jahren messerscharf diagnostiziert hat.“
Christian Schmidt „Premiere von Schostakowitschs ‚Die Nase‘ in der Semperroper: Ein Riechorgan als Vorgesetzter“, in: Freie Presse, 03.07.2022

„Schon die Ouvertüre zu Carl Maria von Webers Oper „Oberon“ mit dem herrlichen Solo-Horn-Auftakt, garniert von zwitschernden Flöteneinwürfen und einer sonoren Streicheruntermalung, erst recht aber der Überraschungsschlag vorm Übergang der langsamen Einleitung zum Allegro con fuoco zeigten die ganze Frische und Lebendigkeit, die er [Popelka] dem Orchester zu vermitteln imstande war. […] Popelka hat ein ebenso sicheres Händchen für dramatische Steigerungen wie für schillernde Orchesterfarben."
Helmut Peters, in: Hamburger Abendblatt, 11.04.2022

„Man kann die Augen nicht von ihm lassen. Er ist außerordentlich musikalisch, malt mit Gesten auf eine geschmeidige Art und Weise, lässt die Musiker vorsichtig die kleinsten Regungen und Seufzer ausspielen."
Petr Veber, "Petr Popelka, dirigentisches Phänomen", in: KlasikaPlus.cz, 02.10.2021

„Er dirigierte mit fesselndem Enthusiasmus und scheute keine Kosten. […] Die Symphonischen Tänze klangen farbenfroh, mit reicher und plastischer Dynamik, und das ganze Werk war fein nuanciert im Ausdruck."
Věroslav Němec, "SOČR eröffnete seine 95. Konzertsaison mit Gabriela Montero und Petr Popelka", in: Harmonie, 04.10.2021

„Den Namen des Dirigenten sollte man sich merken. […] Überschäumende Musizierfreude, gute Übersicht, aber auch der Blick auf wesentliche Details zeichnen sein Dirigat aus."
Walter Dobner, "Ein Dirigenten-Talent entfesselte eine Ehekriegs-Premiere", in: Die Presse, 02.06.2021

Am Dienstag begeisterte das Norwegische Rundfunkorchester KORK mit seinem neuen tschechischen Dirigenten Petr Popelka – das heißt, er inspirierte das Orchester zu einer uneingeschränkt energiegeladenen Leistung."
Olav Egil Aune, "Sounds of life", in: Vårt land, 27.08.2020

„Der neue Chefdirigent des Norwegischen Rundfunks stellte sich diese Woche mit zwei Konzerten vor. […] Sie lassen auf eine gute Zukunft für die weitere Zusammenarbeit zwischen KORK und Popelka hoffen. […] Er zeigte in dieser Woche, dass er die Kunst des Kuratierens beherrscht: wie man Werke aus unterschiedlichen Epochen einander gegenüberstellt, sodass man sie in neuem Licht und aus anderen Blickwinkeln hören kann."
Astrid Kvalbein, in: Aftenposten, 27.08.2020

„Kundig, präzise und souverän sortiert und schichtet Petr Popelka das virtuose Material [...]."
Michael Ernst, "'Der Goldene Drache' von Péter Eötvös hatte Premiere an Semper Zwei", in: Dresdner Neueste Nachrichten, 16.12.2019