Konstantin Krimmel, deutsch-rumänischer Abstammung, erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den St. Georgs Chorknaben in Ulm. Im Alter von 21 Jahren begann er sein Gesangsstudium bei Prof. Teru Yoshihara, das er 2020 mit Auszeichnung abschloss. Seitdem wird er von Tobias Truniger in München betreut. Schon während des Studiums entwickelte der Künstler eine besondere Liebe zum Konzert- und Liedrepertoire, das er stetig erweiterte. Der Gewinn zahlreicher Wettbewerbe brachte seine Karriere entscheidend voran. In den Jahren 2021-2023 wurde Konstantin Krimmel als BBC New Generation Artist gefördert. 2023 wurde er von den Oper! Awards als bester Nachwuchskünstler sowie von der Opernwelt als bester Nachwuchssänger ausgezeichnet, und 2024 gewann er den Opus Klassik in der Kategorie Sänger des Jahres.
Seit Herbst 2021 ist Konstantin Krimmel Mitglied des Ensembles der Bayerischen Staatsoper, wo er in den zentralen Rollen seines Fachs zu hören ist. Zu seinen dortigen Partien zählen u.a. Papageno (Die Zauberflöte), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le Nozze di Figaro), Don Giovanni und Dandini (La Cenerentola), Zoroastro (Orlando),Roberto/Nardo (La finta giardiniera), Belcore (L’elisir d’amore) sowie Yoshio in Hanjo und Matthias in Thomas, beide von Georg Friedrich Haas. Im Sommer 2024 sang er den Olivier (Capriccio) unter der Leitung von Christian Thielemann bei den Salzburger Festspielen. Im Februar 2027 gibt er als Papageno sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London.
Auch im Konzertbereich arbeitete Konstantin Krimmel bereits mit namhaften Klangkörpern wie dem Oslo Philharmonic Orchestra, den Wiener Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Concertgebouw Orchester, den Bamberger Symphonikern oder dem RIAS Kammerchor zusammen. Zu seinen musikalischen Partnern zählen u.a. Vladimir Jurowski, Kent Nagano, Stefano Montanari, Sebastian Weigle, Justin Doyle, Jakub Hrůša, Philippe Herreweghe, Thomas Hengelbrock, Sir Simon Rattle, Christian Thielemann, Kazuki Yamada, Andris Poga und Daniel Harding.
Das Kunstlied bildet einen zentralen Schwerpunkt im künstlerischen Schaffen von Konstantin Krimmel. So führten ihn Liederabende bereits in die Kölner Philharmonie, in die Deutsche Oper Berlin sowie in die Konzerthäuser Berlin und Wien, an die Oper Frankfurt, zum Heidelberger Frühling, zur Schubertíada de Vilabertran sowie zur Schubertiade Schwarzenberg, nach Madrid, London (Wigmore Hall), New York (Armory Hall und 92nd Street), ins Concertgebouw Amsterdam, zum Oxford Lied Festival und kürzlich zu den Salzburger Festspielen.
Die Saison 2026/27 bietet einen spannenden Querschnitt durch abwechslungsreiches Repertoire: darunter u.a. Korngolds Die tote Stadt konzertant mit dem Radio Filharmonisch Orkest unter Oksana Lyniv in Amsterdam, Beethovens 9. Sinfonie mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Sir Simon Rattle in München und Passau, Brahms’ Ein deutsches Requiemmit dem Chicago Symphony Orchestra unter Nikolaj Szeps-Znaider in Chicago, Händels Messias mit dem WDR Sinfonieorchester und Jonathan Cohen in Köln, Bachs Matthäus-Passion auf Tournee nach u.a. Palma, Murcia, Berlin und Essen mit dem RIAS Kammerchor und der Akademie für Alte Musik Berlin unter Justin Doyle, Schumanns Das Paradies und die Perimit dem Orquesta y Coro Nacionales de España unter David Afkham in Madrid und Orff’s Carmina burana mit dem Rundfunkorchester des BR beim Rheingau Musik Festival. Darüber hinaus führen ihn fast 30 Liederabende in die bedeutendsten Liedzentren – unter anderem ins Wiener Konzerthaus, ins Concertgebouw Amsterdam, zum Oxford Song Festival, in die Bourgie Hall Montreal, in den Pierre Boulez Saal Berlin, ins Beethoven-Haus Bonn, zum Hindsgavl Festival, zu den Münchner Opernfestspielen, zur Schubertiade Hohenems/Schwarzenberg, zur Schubertiada Vilabertran sowie in die Wigmore Hall London.
Zuletzt erschien im August 2026 beim Label Alpha das neue Album Melancholie, das Konstantin Krimmel gemeinsam mit dem Pianisten Ammiel Bushakevitz eingespielt hat. Es verbindet Lieder von Johannes Brahms und Eusebius Mandyczewski, geprägt von ihrer gemeinsamen Liebe zu Schubert, ihrer Faszination für das Volkslied und einer ausgeprägten Melancholie. Für Krimmel ist es eine Premiere: Er singt erstmals auf Rumänisch. Andere Veröffentlichungen sind das zuvor veröffentlichte Album Mythos ebenfalls mit Ammiel Bushakevitz, ausgezeichnet mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritikt, Schuberts Die schöne Müllerin gemeinsam mit Daniel Heide (Preis der Deutschen Schallplattenkritik), Silent Songs und For Clara beide mit Hélène Grimaud, Franz Liszt - Der du vom Himmel bist mit Daniel Heide und Zauberoper in Wienvon der Hofkapelle München unter Rüdiger Lotter.
24. September 2026 - 19:00 München, Herkulessaal der Residenz Johann Sebastian Bach: Kantate "Oh Ewigkeit, du Donnerwort“ BWV 60 |
25. September 2026 - 20:00 München, Herkulessaal der Residenz Johann Sebastian Bach: Kantate "Oh Ewigkeit, du Donnerwort“ BWV 60 |
HIGHLIGHTS 2023/2024