Portrait Elasa Benoit

Elsa Benoit

Sopran
© Capucine de Chocqueuse
General Management

Mit ihrer stilistischen Vielseitigkeit und ihrer kultivierten Gesangskunst hat sich die französische Sopranistin Elsa Benoit als international gefragte Künstlerin etabliert. Ihr Repertoire reicht von der Barockzeit bis in die Gegenwart.

Zum Saisonauftakt 2026/27 kehrt Elsa Benoit im Oktober 2026 an das wiedereröffnete Opernhaus Köln zurück und übernimmt die Partie der Sophie in einer Neuproduktion von Richard Strauss’ Der Rosenkavalier in der Regie von Marie-Ève Signeyrole und unter der musikalischen Leitung von Andrés Orozco-Estrada. Im Frühjahr 2027 folgt ein bedeutendes Rollendebüt als Fiordiligi in Wolfgang Amadeus Mozarts Così fan tutte an der Opéra de Rennes und der Angers Nantes Opéra unter der musikalischen Leitung von Nicolas Ellis und in der Regie von Phia Ménard. Im Sommer gastiert sie beim renommierten Glyndebourne Festival als Micaëla in Georges Bizets Carmen unter der Leitung von Ben Glassberg. Zum Abschluss der Saison kehrt sie im Juli 2027 erneut an das Opernhaus Köln zurück und übernimmt die Titelpartie in Claudio Monteverdis L’incoronazione di Poppea in der Regie von Ted Huffman.

Auch auf dem Konzertpodium stehen in der Saison 2026/27 herausragende Engagements auf dem Programm. Den Auftakt bildet eine Tournee mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter Fabien Gabel mit Maurice Ravels Shéhérazade und Gustav Mahlers Das klagende Lied in Grafenegg, St. Pölten und im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Es folgen Mahlers Sinfonie Nr. 4 mit dem Orchestre philharmonique de Strasbourg unter Aziz Shokhakimov sowie Haydns Schöpfung im Wiener Konzerthaus. In Rom ist sie gemeinsam mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Francis Poulencs Gloria unter Alexander Soddy zu erleben. In Madrid singt sie Claude Debussys Le Martyre de Saint Sébastien mit dem Orquesta y Coro Nacionales de España unter Pierre Bleuse. Anschließend gastiert sie im Gran Teatre del Liceu in Barcelona in einer konzertanten Aufführung von Bizets Les Pêcheurs de perles an der Seite von Marc Minkowski und Les Musiciens du Louvre.

Als international gefeierte Konzertsängerin hat Elsa Benoit mit führenden Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic, der Internationalen Bachakademie Stuttgart, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Orchestre de Paris und dem Tonhalle-Orchester Zürich zusammengearbeitet. Zu ihren musikalischen Partnern zählen Dirigenten wie Robin Ticciati, Alan Gilbert, Emmanuelle Haïm, Andris Nelsons, Marie Jacquot, Herbert Blomstedt, Jonathan Nott, Vladimir Jurowski und Klaus Mäkelä.

Nach ihrem Bachelorabschluss am Conservatorium van Amsterdam schloss sie ihr Studium an der Dutch National Opera Academy mit Auszeichnung ab. Bereits zu Beginn ihrer Karriere wurde sie bei mehreren internationalen Gesangswettbewerben mit höchsten Preisen ausgezeichnet, darunter beim Wettbewerb Symphonies d’Automne und beim MACM Competition.

Im Anschluss an Ihre Zeit im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper und am Stadttheater Klagenfurt, wo sie für ihre Interpretation der Micaëla in Bizets Carmen mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichnet wurde, wurde Elsa Benoit Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper in München. Dort überzeugte sie in Partien wie Musetta (La Bohème), Gretel (Hänsel und Gretel) und Adina (L’elisir d’amore). Weitere Gastengagements führten sie als Leïla (Les Pêcheurs de perles), Pamina (Die Zauberflöte) und Sophie (Der Rosenkavalier) an bedeutende Bühnen wie das Palais Garnier in Paris, die Opernhäuser von Zürich, Dresden, Berlin und Köln sowie zu den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Aix-en-Provence.

Ihre umfangreiche Diskografie umfasst zahlreiche CD- und DVD-Produktionen. Zu den Höhepunkten zählen ihre Interpretation der Poppea in Händels Agrippina (Warner Classics), die für einen Grammy Award in der Kategorie „Best Opera Recording“ nominiert wurde, Rameaus Les Indes galantes an der Bayerischen Staatsoper (BelAir Classiques), Rameaus Hippolyte et Aricie an der Opéra Comique (Naxos) sowie Poulencs Gloria mit der Dresdner Philharmonie (Berlin Classics).

 




26. September 2026 - 18:30

Grafenegg, Auditorium Grafenegg

Maurice Ravel: Shéhérazade (Trois Poèmes)
Gustav Mahler: Das klagende Lied

Info & Tickets



27. September 2026 - 15:30

Musikverein Wien

Maurice Ravel: Shéhérazade (Trois Poèmes)
Gustav Mahler: Das klagende Lied

Info & Tickets



28. September 2026 - 19:30

St. Pölten, Festspielhaus St. Pölten

Maurice Ravel: Shéhérazade (Trois Poèmes)
Gustav Mahler: Das klagende Lied

Info & Tickets



  • „La douce et courageuse jeune fille, ici peut-être un peu dérangée, est superbement interprétée par Elsa Benoit, soprano tout en fraîcheur et velours. Elle assure avec panache son grand air, arrachant ses premiers applaudissements à un public qui tarde un peu à trouver ses marques.“
    Diapason
    Julia Le Brun, The Rake’s Progress de Stravinsky à Rennes: la folie douce de Tom Rakewell, in: Diapason, 07.03.2022
  • „Elsa Benoit verwandelt diese Figur (…) in eine erschütternde Figur einer zerbrechlichen und entschlossenen Frau, die letztlich mehrdeutiger ist, als sie auf den ersten Blick scheint. Mit ihrem goldbraunen, duktilen Timbre und einer bemerkenswerten Registereinheit verdient sie auch großes Lob für ihre szenische, tonale und rhythmische Korrektheit, trotz der anspruchsvollen Partitur.“
    Forum Opéra
    Tania Bracq, The rake's progress, la carrière du libertin – Rennes, in: Forum Opera, 07.03.2022
  • „Der Sonnenschein des Abends ist Elsa Benoit. (…) Ihre Interpretation der Anne Trulove ist voller Sanftheit, Eleganz und Idealismus. Das Timbre ist rein, leicht verschleiert; die Künstlerin wird nie in ihrer Musikalität beeinträchtigt, und ihr letzter Einsatz ist völlig überwältigend.“
    Opéra Magazine
    Patrick Scemama, in: Opéra Magazine, 03.03.2022
  • „Aber die Heldin des Abends bleibt sicherlich Elsa Benoit's Ann Trulove. (…) Elsa Benoit ist eine der großen französischen Sängerinnen, die man im Auge behalten sollte!“
    Opera Online
    Laurent Vilarem, Un très plaisant Rake’s Progress à l’Opéra de Rennes, in: Opera Online, 03.03.2022
  • "At first, Elsa Benoit’s smooth, collected soprano gave a warmer edge to Bellezza’s coquettish temper; but as her character began to hesitate and mature, her clear singing took on a more melancholic, pensive tone."
    bachtrack
    Elena Luporini: "Emmanuelle Haïm and Handel triumph in Berlin", in: bachtrack, 11.03.2023
  • „Aus einer Besetzung von ausgezeichnetem Niveau sticht besonders die Ann Trulove von Elsa Benoit hervor, eine duktile Stimme mit leuchtenden Höhen, einer farbigen Mittellage und einem absolut klaren Englisch, die ihrer Figur eine ungewohnte Tiefe verleiht (…)“
    Avant Scène Opéra
    Alfred Caron, The Rake's Progress, in: Avant Scène Opéra, 22.03.2022
  • "Mit verführerischer Wärme und Fülle ohne jede Grellheiten agiert Elsa Benoit als „Bellezza“.
    Berliner Morgenpost
    Mario-Felix Vogt: "Händels Oratorium mit geballter Faust", in: Berliner Morgenpost, 11.03.2023



Elisabeth Ehlers

Elisabeth Ehlers

Director
E-Mail
+49 89 44488790
Felicitas Wittekindt

Felicitas Wittekindt

E-Mail
Associate Artist Manager
+49 89 444887911

  HIGHLIGHTS 2023/2024