
- Music Director Pittsburgh Symphony Orchestra
- Ehrendirigent Bamberger Symphoniker
Manfred Honeck hat sich als einer der weltweit führenden Dirigenten etabliert, dessen unverwechselbare und richtungsweisende Interpretationen international große Anerkennung erfahren. Seit 18 Jahren wirkt er als Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra, und prägt mit großem Engagement und Leidenschaft die künstlerische Identität des Orchesters. Vor kurzem wurde sein Vertrag bis zum Ende der Saison 2032/2033 verlängert. Unter seiner Leitung wird das Orchester sowohl in Pittsburgh als auch im Ausland gefeiert und hat sich durch zahlreiche Tourneen als kultureller Botschafter der Stadt Pittsburgh etabliert. Gemeinsame Auftritte fanden in der Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York ebenso statt wie in den bedeutendsten europäischen Musikmetropolen und bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, den BBC Proms, dem Musikfest Berlin, dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Beethovenfest Bonn und dem Grafenegg Festival.
Seine erfolgreiche Tätigkeit in Pittsburgh wird durch zahlreiche Aufnahmen für das Label Reference Recordings umfassend dokumentiert. Alle Einspielungen mit Werken von Beethoven, Brahms, Bruckner, Schostakowitsch, Strauss, Tschaikowsky und anderen erhielten eine Vielzahl an hervorragenden Rezensionen und wurden mehrfach für den Grammy nominiert. 2018 gewannen er und das Orchester den Grammy für "Best Orchestral Performance". Die jüngste Aufnahme, Requiem: Mozart's Death in Words and Music, erschien im August 2025. In dieser Konzeption einer imaginären Totenmesse verknüpft Manfred Honeck das Requiem mit weiteren Werken Mozarts, gregorianischem Gesang und Lesungen.
In Österreich geboren, absolvierte Manfred Honeck seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Wien. Seine langjährige Erfahrung als Mitglied der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters war nachhaltig prägend für seine Arbeit als Dirigent. Maßgeblich für seine Interpretationen ist die Entschlossenheit, sich tief unter die Oberfläche der Musik zu begeben. Seine Laufbahn begann er als Assistent von Claudio Abbado in Wien sowie als Leiter des Jeunesse Orchesters Wien. Anschließend wurde er als Erster Kapellmeister an das Opernhaus Zürich verpflichtet, wo er 1993 den Europäischen Dirigentenpreis erhielt. Er wirkte seither als einer der drei Hauptdirigenten des MDR Sinfonieorchesters Leipzig, als Musikalischer Leiter der Norwegischen Nationaloper, als Erster Gastdirigent des Oslo Philharmonic Orchestra und der Tschechischen Philharmonie sowie als Chefdirigent des Swedish Radio Symphony Orchestra in Stockholm. Im November 2023 wurde er von den Bamberger Symphonikern, mit denen ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet, zum Ehrendirigent ernannt.
Manfred Honeck genießt darüber hinaus auch hohes Ansehen als Operndirigent. In seinen vier Spielzeiten als Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart dirigierte er Premieren von Opern von Berlioz, Mozart, Poulenc, Strauss, Verdi und Wagner. Gastspiele führten ihn unter anderem an die Semperoper Dresden, an die Komische Oper Berlin, an die Königliche Oper in Kopenhagen, ans Théâtre de la Monnaie in Brüssel und zu den Salzburger Festspielen. Im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 übernahm er die musikalische Leitung der Neuinszenierung von Fidelio (Fassung 1806) am Theater an der Wien. Sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York im Herbst 2022, eine Wiederaufnahme von Mozarts Idomeneo, wurde von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert. Jenseits des Dirigentenpults hat er eine Reihe von symphonischen Suiten konzipiert, die auf szenischen Werken basieren, darunter Janáčeks Jenůfa, Strauss' Elektra, Dvořáks Rusalka und Puccinis Turandot. Diese Arrangements, die er fast alle mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra aufgenommen hat, bringt er auch regelmäßig mit Orchestern auf der ganzen Welt zur Aufführung. Die neueste Bearbeitung, eine Symphonische Fantasie aus Strauss' Oper Arabella, fand 2025 ihre Premiere in Pittsburgh.
Als Gastdirigent arbeitet Manfred Honeck mit allen führenden internationalen Klangkörpern, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Tonhalle-Orchester Zürich, Royal Concertgebouw Orchestra, London Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom sowie die Wiener Philharmoniker. In den USA leitete er das Los Angeles Philharmonic, New York Philharmonic, The Cleveland Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Boston Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra und San Francisco Symphony. Er ist außerdem seit mehr als dreißig Jahren Künstlerischer Leiter der Internationalen Wolfegger Konzerte.
Im Sommer 2026 kehrt er zu den Salzburger Festspielen zurück, wo am Pult der Wiener Philharmoniker in Strauss's Ariadne auf Naxos dirigieren wird. Mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra geht er auf eine Festivaltournee durch Europa, die unter anderen nach Salzburg, Luzern, Amsterdam, Hamburg und Wien führen wird.
Manfred Honeck wurde von mehreren US-amerikanischen Universitäten zum Ehrendoktor ernannt. Im Auftrag des österreichischen Bundespräsidenten wurde er mit dem Berufstitel Professor gewürdigt. Die Fachjury der International Classical Music Awards zeichnete ihn 2018 als "Artist of the Year" aus. 2026 erhielt er die Julio Kelenyi-Ehrenmedaille der American Bruckner Society.
19. Juni 2026 - 19:30 Pittsburgh, Heinz Hall Michael Daugherty: Dancing in the Streets |
20. Juni 2026 - 19:30 Pittsburgh, Heinz Hall Michael Daugherty: Dancing in the Streets |
21. Juni 2026 - 14:30 Pittsburgh, Heinz Hall Michael Daugherty: Dancing in the Streets |
* Manfred Honeck wird im General Management von Joachim Honeck vertreten.
HIGHLIGHTS 2023/2024