Christian Elsner

Tenor
© Ellen Schmauss
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Der in Freiburg im Breisgau geborene Tenor Christian Elsner ist seit vielen Jahren ein international gefragter Solist und erfolgreicher Gesangspädagoge, der als Professor für Gesang von 2006 bis 2017 an der Musikhochschule Würzburg und seit 2018 an der Hochschule für Musik in Karlsruhe leidenschaftlich gerne seine Erfahrungen an die kommende Generation weitergibt. Voll Dankbarkeit erinnert er sich dabei oft an sein Gesangsstudium bei Prof. Martin Gründler.

In der Liedklasse von Dietrich Fischer-Dieskau vertiefte der Sänger seine Leidenschaft für die Interpretation des Kunstliedes, das ihm bis heute sehr am Herzen liegt. Nach Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben wie dem ARD-Wettbewerb in München und dem Walther Gruner Lieder-Wettbewerb in London konnte Christian Elsner bald mit Begleitern wie Charles Spencer, Graham Johnson, Hartmut Höll, Gerold Huber und Burkhard Kehring zusammenarbeiten und gab zahlreiche Liederabende unter anderem in der Alten Oper Frankfurt, in der Kölner Philharmonie, im Gewandhaus Leipzig, in der Semperoper Dresden, in der Londoner Wigmore Hall, im Theater de la Monnaie Brüssel, in der Philharmonie Paris, beim Ravinnia-Festival in Chicago, bei der Schubertiade Feldkirch und beim Tokyo Spring Festival.

Die Opernkarriere von Christian Elsner entwickelte sich von Tabarco in Händels Almira am Theater Bremen und Pedrillo in Mozarts Entführung aus dem Serail am Staatstheater Darmstadt über Lenski in Tschaikowskys Eugen Onegin und Macduff in Verdis Macbeth am Theater Heidelberg hin zur Titelpartie in Mozarts Idomeneo an der Oper Oslo und dem 1.Geharnischten in Mozarts Zauberflöte, den der inzwischen jugendliche Heldentenor am Nationaltheater München, bei den Salzburger Festspielen und an der Opera Bastille in Paris sang. Ab 2007 wurden die Opern Richard Wagners durch Auftritte als Siegmund und als Parsifal am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Staatstheater Kassel, am Teatro Petruzzelli in Bari, an der Semperoper Dresden, an der Wiener Staatsoper und am Teatro Real Madrid zum Mittelpunkt seiner Opernkarriere. Davon inspiriert veröffentlichte der Künstler als Kinderbuchautor Lennie und der Ring des Nibelungen.

Unter den zahlreichen Konzerten in allen wichtigen Zentren der klassischen Musik wie der Philharmonie Berlin, dem Münchner Herkulessaal, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Wiener Musikverein, dem Festspielhaus Salzburg, der Carnegie Hall New York, der Mailänder Scala oder der Suntory Hall Tokyo gehören Beethovens Missa Solemnis unter Carlo Maria Giulini, Haydns Schöpfung unter Zubin Mehta, Dvoraks Stabat Mater unter Mariss Jansons, Mahlers Lied von der Erde unter Yannick Nézet-Séguin, Schmidts Das Buch mit sieben Siegeln unter Manfred Honeck oder Beethovens 9. Sinfonie im Rahmen einer Welttournee mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle zu seinen persönlich wertvollsten musikalischen Höhepunkten.

Viele CD- und DVD-Aufnahmen mit Lied, Konzert und Oper unter anderem von Beethovens Missa Solemnis mit der Dresdner Staatskapelle unter Fabio Luisi, der 9.Sinfonie mit dem Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt und mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle, Mahlers Lied von der Erde mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter David Zinman, Mendelssohns Lobgesang mit dem MDR-Sinfonieorchester unter Jun Märkl, Dvoraks Stabat Mater unter Mariss Jansons, Schuberts Es-Dur Messe mit den Berliner Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt, Mozarts Idomeneo mit der Danish Radio Sinfonietta unter Adam Fischer, Schubert-Orchesterlieder (in den Orchestrierungen von Reger und Webern) mit dem RSB-Berlin unter Marek Jaonwski sowie Liedeinspielungen von Beethovens An die Ferne Geliebte, Brahms Vier Ernste Gesänge, Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen und Rückertlieder, Schuberts Winterreise (Fassung für Streichquartett), Schumanns Dichterliebe und Liederkreis op.39 und Wagners Wesendonck-Lieder zeugen von seinem vielfältigen Repertoire.

Besonders prägend ist die seit mehr als zwei Jahrzehnten andauernde Zusammenarbeit mit Marek Janowski, unter dessen Leitung Christian Elsner zahlreiche Konzerte und neben Parsifal, Loge und Mime auch die Hexe in Humperdincks Hänsel und Gretel und den Florestan in Beethovens Fidelio singen und aufnehmen durfte.



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  • „Der deutsche Tenor Christian Elsner ist der Erfahrenste, man hört seiner Stimme keinerlei Müdigkeit im Heldenfach an und er zeigt mit seinem lebhaften Vortrag, seiner klaren Diktion und seinem warm fokussierten Ton seine gute Ausbildung bei Lehrern wie Dietrich Fischer-Dieskau.“
    Stavanger Aftenblad
    Stavanger Aftenblad: "Inzestuöses Dreiecksdrama", Eirik Loden, 21.5.22
  • "Ein großer Abend: Die Spitzentöne (...) haben stets Wärme und Schmelz, nie klingen sie stählern oder kühl. (..) Mit makellosem stimmlichen Ebenmaß und bruchlosen dynamischen Bögen widmete sich Elsner den Mahler-Liedern."
  • "Christian Elsner as her Florestan lives every line of ‘Gott! Welch Dunkel hier!’, and handles the impossible tessitura magnificently."
    BBC Classical Music Magazine
    BBC Classical Music Magazine, “Beethoven – Fidelio (Lise Davidsen)”, Michael Beek, 02.09.2021
  • Elsner’s warmly lyrical tenor was already on display in the first item, An die Musik. Given the current pandemic, the opening lines of “O blessed art, how often in dark hours... have you kindled warm love in my heart, have transported me to a better world!” took on additional poignancy. In Du bist die Ruh’ Elsner created a fine tapestry of dynamic shadings, rising to a height of ecstasy at “lit by your radiance alone”.
    Bachtrack
    Bachtrack, “Sadness and joy reflected in Schubert and Dvorak at the Elbphilharmonie”, Alexander Hall, 26.10.2020 (Orchestral version of Schubertsongs by Reger/Webern / hr-Sinfonieorchester / Andres Orozco-Estrada)
  • "...stile, comunicatività e intelligenza interpretativa gli hanno consentito di delineare un notevole Siegmund."
    Operaclick
    Operaclick, „Bari – Teatro Petruzzelli: Die Walküre“, Eraldo Martucci, 14.04.2019
  • "Den Tenorpart gestaltete Christian Elsner mit Leidenschaft, mit müheloser Kraft, die seine Wagner-Erfahrung verrät. Man nimmt ihm die wilde Ausgelassenheit, aber auch die Resignation im „Trinklied vom Jammer der Erde“ ab. Auch die Freude, die lebensvolle Stimmung im „Pavillon aus Porzellan“, die Ausgelassenheit des „Trinkers im Frühling“, der keinen Sinn mehr für die Schönheit der Natur hat, werden von ihm in überzeugender Weise umgesetzt. Die Bravorufe am Ende waren mehr als berechtigt. "
    Mainpost
    Mainpost: „Tiefer Einblick in Mahlers musikalische Welt", Klavierfassung „Lied von der Erde“ mit Gerold Huber, Klavier", Armin Rausche, 11.07.18
  • „Großartig dabei Christian Elsner, der die wenigen, aber umso heikleren tenoralen Töne des "Ewig-Weiblichen" punktgenau platzierte.“
    OÖ Nachrichten
    OÖ Nachrichten: „Große Musik – beinahe unter Ausschluss der Öffentlichkeit“, 08.10.2018
  • "Elsners in der Mittellage warm timbrierter, in der schlank geführten Höhe leicht ansprechender Tenor ist ungemein flexibel...seine nahezu perfekte Technik wird aber an diesem Abend nie zum Selbstzweck, sie steht im Dienste des Ausdrucks."
    BNN
    BNN, "Überbordende Begeisterung - Grandioser Liederabend mit Christian Elsner", Claus Walters, 18.06.18



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