
Von der Times als „umwerfende Bühnenpersönlichkeit“ gefeiert, gehört die mit einem GRAMMY Award ausgezeichnete Mezzosopranistin Fleur Barron zu den vielseitigsten Künstlerinnen ihrer Generation. Sie begeistert mit eindringlichen Interpretationen eines Repertoires, das von der Barockmusik über Weill und die zeitgenössische Musik bis hin zur französischen Musik des 19. Jahrhunderts reicht. Als eine der herausragenden Mahler-Interpretinnen der jüngeren Generation ist sie ebenso für ihre Zusammenarbeit mit lebenden Komponistinnen und Komponisten bekannt wie für die Konzeption interdisziplinärer Projekte, die Verbindungen zwischen unterschiedlichen Kulturen und musikalischen Stilen erforschen.
In der Saison 2026/27 ist Fleur Barron Solistin beim Nobelpreiskonzert mit Sir Antonio Pappano und dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra in einem neuen Werk von Hannah Kendall. Das Werk wird außerdem gemeinsam mit dem London Symphony Orchestra im Barbican aufgeführt. Eng mit Mahlers Musik verbunden, präsentiert Fleur Barron ihr signifikantes Werk Das Lied von der Erde in konzertanten, szenischen und choreografierten Fassungen: mit dem Los Angeles Philharmonic in einer szenischen Produktion mit ihren regelmäßigen künstlerischen Partnern Esa-Pekka Salonen und Peter Sellars, mit der Tschechischen Philharmonie unter Daniel Harding, dem Melbourne Symphony Orchestra unter Jaime Martin, dem Spanischen Nationalorchester unter Josep Pons sowie dem Royal Ballet Covent Garden. Mahlers Kindertotenlieder führt sie gemeinsam mit dem Mahler Academy Orchestra auf einer Tournee nach Wien, Amsterdam und Linz auf.
Weitere sinfonische Projekte der Saison 2026/27 umfassen Berios Folksongs auf Tournee mit dem Mahler Chamber Orchestra sowie mit dem Orchestra Sinfonica di Milano. Zu ihrem bevorzugten französischen Repertoire kehrt Fleur Barron mit Ravels Schéhérazade bei ihrem Debüt mit dem Baltimore Symphony Orchestra unter Jonathon Heyward zurück. Mit Lili Boulangers Faust et Hélène gibt sie ihr Debüt beim Orchestre de la Suisse Romande unter Daniel Harding. Weitere Orchesterprojekte umfassen eine Tournee mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra mit Falla’s Siete Canciones Populares und Arien aus Carmen sowie orchestrierten Schubert-Liedern mit dem Hawaii Symphony Orchestra.
Zu Fleur Barrons Opernprojekten der Saison 2026/27 zählt ihre Rückkehr an die Opéra de Bordeaux für eine szenische Produktion von Mozarts Requiem. Darüber hinaus übernimmt sie Hauptrollen in zwei Uraufführungen ihres regelmäßigen künstlerischen Partners Bryce Dessner: Herakles Mad am Theater Basel sowie Night Sky with Exit Wounds, ein szenisches Monodrama für Mezzosopran und Ensemble nach Gedichten von Ocean Vuong, das bei verschiedenen europäischen Festivals zu erleben sein wird.
Im Lied- und Recitalbereich stehen in der Saison 2026/27 eine sechsstädtige US-Tournee mit Trio Afiori auf dem Programm – einem von Fleur Barron gemeinsam mit Anthony McGill und Gloria Chien gegründeten Trio für Gesang, Klarinette und Klavier –, außerdem ihr Projekt Kabuki Winterreise in der Wigmore Hall und auf Schloss Elmau, Recitals mit Joseph Middleton in der Wigmore Hall und bei Garsington Opera sowie ein Mahler- und Alex-Ho-Recital in der Wigmore Hall.
Zu den Höhepunkten der vergangenen Saison zählen Debüts bei den Berliner Philharmonikern und mit Kirill Petrenko in Mahlers Sinfonie Nr. 8, beim New York Philharmonic unter Gustavo Dudamel in der Uraufführung von David Langs The Wealth of Nations sowie bei den Salzburger Festspielen, wo sie erneut mit Esa-Pekka Salonen und Peter Sellars für eine szenische Produktion mit Mahlers „Abschied“ aus Das Lied von der Erde zusammenarbeitete. Mit Salonen und Sellars war Fleur Barron außerdem in der Titelpartie von Kaija Saariahos Adriana Mater mit dem San Francisco Symphony Orchestra und später am Teatro dell’Opera di Roma zu erleben.
Zu ihren jüngsten Barockpartien zählen Cornelia in Händels Giulio Cesare beim Maggio Musicale Fiorentino unter Gianluca Capuano, Purcells Dido mit La Nuova Musica unter David Bates sowie in einer Aufnahme für Pentatone, Ottavia in Monteverdis L’Incoronazione di Poppea beim Festival d’Aix-en-Provence und Penelope in Monteverdis Il Ritorno d’Ulisse in Patria mit dem Ensemble I Gemelli.
Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten gehören Tourneen mit Mahlers Das Lied von der Erde mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Swedish Radio Symphony Orchestra jeweils unter Daniel Harding, Schönbergs Vier Lieder op. 22 mit Vladimir Jurowski und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Mahlers Kindertotenlieder und Sinfonie Nr. 3 mit der Tschechischen Philharmonie unter Semyon Bychkov, Mahlers Des Knaben Wunderhorn und Mozarts Requiem mit Nathalie Stutzmann sowie Claude Viviers Wo bist du Licht und Strawinskys Pulcinella mit Barbara Hannigan und dem London Symphony Orchestra. Hinzu kommen eine Tournee und Aufnahme von Ravels Schéhérazade und Trois Poèmes de Mallarmé mit dem Barcelona Symphony Orchestra unter Ludovic Morlot.
Fleur Barrons Diskografie reicht von Hasse und Purcell bis zu Brahms, Barber, Ravel und Saariaho und umfasst Veröffentlichungen bei renommierten Labels wie Deutsche Grammophon und Pentatone.
Fleur Barron wurde in Nordirland als Tochter einer singapurischen Mutter und eines britischen Vaters geboren und wuchs in Hongkong und später in New York auf. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University (B.A.) und Gesang an der Manhattan School of Music (M.M.).
14. September 2026 - 20:15 Amsterdam, Concertgebouw - Großer Saal Gustav Mahler: Kindertotenlieder |
16. September 2026 - 19:30 Linz, Brucknerhaus Linz Gustav Mahler: Kindertotenlieder |
17. September 2026 - 19:30 Wien, Wiener Konzerthaus - Großer Saal Gustav Mahler: Kindertotenlieder |
HIGHLIGHTS 2023/2024