
Die spanische Geigerin María Dueñas hat sich als leuchtendes Talent in der klassischen Musik etabliert und fesselt das Publikum mit ihrer außergewöhnlichen Vielfalt an Klangfarben, ihrer makellosen technischen Fertigkeit und Interpretationen, die künstlerische Reife mit kühner Ausdruckskraft vereinen.
Ihr fulminanter Aufstieg führte schon bald zu einem Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. Im August 2026 erscheint ihr drittes Album Homage to Heifetz. Gemeinsam mit Gustavo Dudamel und dem Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela kombiniert sie hier in Anlehnung an den legendären Geiger Jascha Heifetz Lalos Symphonie espagnole mit Korngolds Violinkonzert. Nachdem sie bereits für ihr Debüt Beethoven and Beyond mit einen Opus Klassik als Nachwuchskünstlerin des Jahres ausgezeichnet wurde, erhielt María Dueñas für ihr zweites Album – ein ambitioniertes Projekt rund um Paganinis legendäre 24 Capricen – bei den renommierten Gramophone Classical Music Awards 2025 den Instrumental Award als auch die Auszeichnung Young Artist of the Year.
Zu ihren zahlreichen internationalen Erfolgen zählen erste Preise bei renommierten Wettbewerben wie dem Menuhin-Wettbewerb, dem Internationalen Violinwettbewerb Vladimir Spivakov und dem Internationalen Mozart-Wettbewerb Zhuhai. Darüber hinaus wurde ihr künstlerisches Schaffen unter anderem vom Rheingau Musik Festival, der BBC (New Generation Artist) sowie mit dem Princess of Girona Arts and Letters Award gewürdigt.
Als Solistin konzertiert María Dueñas mit den führenden Orchestern Europas, Nordamerikas und Asiens, darunter die Wiener Philharmoniker, Staatskapelle Berlin, Münchner Philharmoniker, Bamberger Symphoniker, die Wiener Symphoniker, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, San Francisco Symphony, Philadelphia Orchestra, New York Philharmonic, Pittsburgh Symphony, Cleveland Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Oslo Philharmonic, NHK Symphony Orchestra, Swedish Radio Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra, Accademia di Santa Cecilia und Orchestre de Paris. Dabei arbeitet sie regelmäßig mit Dirigenten und Dirigentinnen wie Yannick Nézet-Séguin, Gustavo Dudamel, Christian Thielemann, Herbert Blomstedt, Alan Gilbert, Paavo Järvi, Vasily Petrenko, Marin Alsop, Andrés Orozco-Estrada, Santtu-Matias Rouvali, Karina Canellakis, Elim Chan, Gustavo Gimeno, Antonio Pappano, Manfred Honeck, Lahav Shani, Andris Nelsons, Daniel Harding, Kent Nagano und Zubin Mehta zusammen.
Eine enge künstlerische Partnerschaft verbindet sie mit dem Los Angeles Philharmonic und Gustavo Dudamel. Zu den gemeinsamen Erfolgen zählen ein Auftritt bei der 100-Jahr-Feier der Hollywood Bowl sowie die Uraufführung von Gabriela Ortiz’ Violinkonzert Altar de Cuerda mit Konzerten in Nordamerika und Europa. Die Aufnahme dieses Werkes ist Teil des Albums Revolución diamantina, das 2025 mit drei GRAMMY Awards ausgezeichnet wurde.
María Dueñas widmet sich auch der Komposition. Zu ihren Werken zählen unter anderem Homage 1770 für Violine solo, das beim Ricordi Verlag erschienen ist, Farewell für Klavier solo sowie Kadenzen für zahlreiche Violinkonzerte. Ebenso engagiert sie sich für zeitgenössische Musik und ist eine gefragte Kammermusikpartnerin von Künstlern wie Matthias Goerne, Itamar Golan, Renaud Capuçon, Yo-Yo Ma, Denis Kozhukin und Alexander Malofeev.
2024 verkörperte María Dueñas im Film Measures for a Funeral in der Regie von Sofia Bohdanowicz die Reinkarnation der Geigerin Kathleen Parlow. Dabei verhalf sie Johan Halvorsens lange verschollenem Violinkonzert op. 28 zur Wiederentdeckung, das für den Film in einer eindrucksvollen Aufführung mit dem Orchestre Métropolitain unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin zum Leben erweckt wurde. Die Konzertaufnahme und der Soundtrack zum Film werden demnächst bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht.
Zu den Höhepunkten der Saison 2026/2027 zählen Konzerte mit den Bamberger Symphonikern unter Jakub Hrůša in Bamberg und Hamburg, dem Philharmonia Orchestra unter Santtu-Matias Rouvali in London und München sowie ihre Rückkehr zur Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Christian Thielemann. María Dueñas setzt außerdem ihre erfolgreichen musikalischen Partnerschaften mit Manfred Honeck und dem Pittsburgh Symphony Orchestra und Yannick Nézet-Séguin und dem Orchestre Métropolitain fort. Die Saison ist darüber hinaus geprägt von mehreren umfangreichen Tourneen. Zum Auftakt der Spielzeit musiziert sie mit dem Orchestre philharmonique de Luxembourg und Gustavo Gimeno in Korea und Taiwan. Gemeinsam mit der Camerata Salzburg wird sie erstmals zu Gast in Südamerika sein, mit den Wiener Symphonikern unter Petr Popelka konzertiert sie in Österreich und auf den Kanarischen Inseln. Zum Abschluss führt eine weitere Reise gemeinsam mit dem Kolumbianischen Jugendorchester unter Andrés Orozco-Estrada, mit dem sie ebenfalls regelmäßig zusammenarbeitet, zu Konzerten in Deutschland sowie nach Wien, Zürich und Paris.
María Dueñas spielt auf einer Violine von Giambattista Guadagnini aus dem Jahr 1779 der Deutschen Stiftung Musikleben sowie auf der Stradivarius Michelangelo von 1718, einer großzügigen Leihgabe der Karolina Blaberg Stiftung.
Jegliche Änderungen und/oder Kürzungen dieser Biographie müssen vor der Veröffentlichung vom KünstlerSekretariat am Gasteig freigegeben werden.
20. August 2026 - 20:00 Santander, Palacio de Festivales de Cantabria Max Bruch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll op. 26 http://www.operan.se/" target="_blank">Info & Tickets |
23. August 2026 - 19:00 Geisenheim, Schloss Johannisberg - Fürst-von-Metternich-Saal Franz Schubert: Sonate ("Grand Duo") A-Dur op. post. 162 D574 |
30. August 2026 - 19:00 Wiesbaden, Kurhaus Wiesbaden Max Bruch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll op. 26 |
HIGHLIGHTS 2023/2024