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Die aus Oldenburg stammende Altistin Wiebke Lehmkuhl studierte bei Ulla Groenewold und Hanna Schwarz an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Noch während des Studiums wurde sie an das Opernhaus Zürich engagiert; ihren internationalen Durchbruch feierte sie 2012 bei den Salzburger Festspielen unter Nikolaus Harnoncourt.

Heute zählt sie zu den gefragtesten Altistinnen ihres Fachs und arbeitet regelmäßig mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouworkest, dem Orchestre de Paris, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Cleveland Orchestra unter Dirigenten wie Kirill Petrenko, Klaus Mäkelä, Daniel Harding, Riccardo Chailly, Yannick Nézet-Séguin, Philippe Jordan und Paavo Järvi. Eine ihrer zentralen Opernpartien ist Erda in Wagners Das Rheingold und Siegfried, mit der sie an der Bayerischen Staatsoper, dem Royal Opera House Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Opéra national de Paris und dem Grand Théâtre de Genève gastierte.

In der Saison 2026/27 eröffnen Mahlers 3. Symphonie mit dem Orchestre de Paris unter Klaus Mäkelä und dem Antwerp Symphony Orchestra unter Marc Albrecht die Spielzeit. Weitere Höhepunkte sind Erda an der Bayerischen Staatsoper, Beethovens Missa solemnis mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko sowie mit dem Concertgebouworkest und den Münchner Philharmonikern unter Klaus Mäkelä, dem hr-Sinfonieorchester und unter Paavo Järvi in Luxemburg und Zürich, außerdem Konzerte in Madrid, Hongkong, Salzburg und Santander.