Der österreichische Bassbariton Alexander Grassauer erhielt seine Ausbildung bei Sigrid Rennert sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Karlheinz Hanser und in der Liedklasse von Florian Boesch. Künstlerische Impulse erhielt er zudem von Ramón Vargas, Robert Holl und Kammersängerin Elīna Garanča.
Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Gesangswettbewerbe, darunter des Birgit-Nilsson-Preises bei Operalia 2025, des SWR-Emmerich-Smola-Preises sowie des Internationalen Hugo Wolf- und Brahms-Wettbewerbs, des Ferruccio-Tagliavini- und des Hariclea-Darclée-Wettbewerbs.
Von 2020 bis 2024 war Alexander Grassauer Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz München, wo er Partien wie Leporello, Don Basilio und Alidoro sang. Seither führten ihn Engagements an die Deutsche Oper am Rhein, die Semperoper Dresden und zu den Bayreuther Festspielen, wo er als Hermann Ortel (Die Meistersinger von Nürnberg), Melot (Tristan und Isolde) und Donner (Das Rheingold) unter Daniele Gatti, Semyon Bychkov und Christian Thielemann debütierte.
In der Saison 2026/27 gibt er sein Debüt an der Wiener Staatsoper als Frank (Die Fledermaus), übernimmt Don Fernando in einer Neuproduktion von Beethovens Leonore am Theater an der Wien und singt erstmals Gunther (Götterdämmerung) an der Bayerischen Staatsoper.
Ebenso aktiv auf der Konzertbühne trat Grassauer mit dem Gewandhausorchester Leipzig, den Wiener Symphonikern und den Wiener Philharmonikern unter Dirigenten wie Andris Nelsons, Fabio Luisi, Daniel Harding, Joana Mallwitz, Riccardo Muti und Semyon Bychkov auf. Einen besonderen Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit bildet zudem der Liedgesang.


