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Der deutsche Tenor Maximilian Schmitt begann seine musikalische Laufbahn bei den Regensburger Domspatzen. Nach seinem Gesangsstudium an der Universität der Künste Berlin etablierte er sich schnell als einer der international gefragtesten Sänger seiner Generation.

Im Opernbereich feierte er wichtige Erfolge an renommierten Häusern wie der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper und der Dutch National Opera in Amsterdam. Zu seinen zentralen Mozart-Rollen gehörten Tamino (Die Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) und die Titelpartie in Idomeneo. Erfolgreich vollzog er auch den Schritt ins romantische und jugendlich-heldische Fach, unter anderem als Max (Der Freischütz), Erik (Der fliegende Holländer), Siegmund (Die Walküre) und Lohengrin. Dabei arbeitete er mit namhaften Dirigenten wie Zubin Mehta, René Jacobs, Kirill Petrenko und Kent Nagano zusammen.

Neben der Opernbühne pflegt Schmitt eine rege, weltweite Konzerttätigkeit. Als gefragter Solist brilliert er im internationalen Repertoire und arbeitet regelmäßig mit Spitzenorchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Tonhalle-Orchester Zürich oder dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Teodor Currentzis, Franz Welser-Möst und Petr Popelka.

Ein leidenschaftliches Standbein ist zudem der Liedgesang: Zusammen mit seinem ständigen Klavierbegleiter Gerold Huber gastiert er regelmäßig bei gefeierten Liederabenden in Zentren wie der Londoner Wigmore Hall und dem Concertgebouw Amsterdam. Seine umfangreiche Diskografie umfasst Soloalben (wie Schuberts Die schöne Müllerin oder das Porträt Wie freundlich strahlt der Tag), vielbeachtete Bach-Passionen sowie aktuelle Operneinspielungen.