Die in Sacramento (Kalifornien) geboren Sängerin Irene Roberts zählt zu den bemerkenswertesten Mezzosopranistinnen ihrer Generation und überzeugt durch große vokale Ausdruckskraft und eindringliche Bühnenpräsenz.
In der Spielzeit 2025/26 ist sie als Brangäne in Wagners Tristan und Isolde an der Deutschen Oper Berlin, an der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam sowie bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden zu erleben. An der Deutschen Oper Berlin singt sie außerdem Carmen und Kundry (Parsifal). Höhepunkt der Saison ist ihr Rollendebüt als Sieglinde in Tobias Kratzers Neuproduktion von Die Walküre an der Bayerischen Staatsoper.
Bei den Bayreuther Festspielen 2024 gab Irene Roberts ihr umjubeltes Festspieldebüt als Venus in Tobias Kratzers gefeierter Tannhäuser-Inszenierung, eine Rolle, die sie mit großem Erfolg auch bereits 2023 beim Edinburgh International Festival und 2022 an der Opéra National de Lyon sang.
Von 2015/16 bis 2023/24 war Irene Roberts Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo sie ein breites Repertoire sang, darunter Hänsel, Marguerite (La damnation de Faust), Nicklausse, Cherubino, Rosina, Brangäne und die Titelrolle in Carmen. Als Gast war sie an der Deutschen Oper seitdem als Eboli (Don Carlo), Kundry und erneut als Carmen zu erleben.
Weitere Gastengagements führten Irene Roberts u. a. an die Bayerische Staatsoper (Suzuki, Kundry), zu den Tiroler Festspielen Erl (Kundry), an die Staatsoper Hannover (Kundry), an das Teatro Massimo Palermo (Brangäne), an das New National Theatre Tokyo (Amneris), an das Teatro La Fenice (Amneris), an die Opéra National de Lorraine und die Opéra de Dijon (Boesmans‘ Julie), an das Stadttheater Klagenfurt (Venus), an die Niederländische Nationaloper (Muse/Nicklausse) sowie zum Macerata Opera Festival (Carmen), in den USA an die San Francisco Opera (Offred/ The Handmaid’s Tale, Carmen, Dorabella u.a.), an die Metropolitan Opera, die Palm Beach Opera, die Atlanta Opera, die Lyric Opera of Kansas City, die New Orleans Opera und die Lyric Opera Baltimore.
Irene Roberts ist auf der Studioaufnahme von Opera Rara als Malvina Douglas in Mercadantes Il Proscritto unter der Leitung von Carlo Rizzi zu hören, die 2023 veröffentlicht wurde.
Auch als Konzertsängerin ist Irene Roberts international gefragt, u. a. mit dem Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel, dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Daniel Harding, der San Francisco Symphony und Atlanta Symphony Orchestra unter Sir Donald Runnicles sowie mit Rezitals an der Wigmore Hall London.
Klaus Florian Vogt ist einer der führenden Wagner-Tenöre unserer Zeit und international bekannt für seine Interpretationen von Partien wie Lohengrin, Parsifal, Tannhäuser, Stolzing, Siegmund und Siegfried. Er ist regelmäßiger Gast an den bedeutendsten Opernhäusern weltweit, darunter die Metropolitan Opera in New York, die Wiener Staatsoper, die Mailänder Scala und die Bayerische Staatsoper in München, und tritt regelmäßig bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen auf.
Sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen gab er 2007 als Walther von Stolzing in Die Meistersinger von Nürnberg und feierte dort in den Folgejahren große Erfolge als Lohengrin sowie in der Titelpartie von Parsifal. In jüngerer Zeit hat er sein Repertoire um die Partie des Siegfried in den beiden entsprechenden Opern des Ring des Nibelungen erweitert. Neben seinen Wagner-Partien umfasst sein Repertoire auch Florestan (Fidelio), Paul (Die tote Stadt) und Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann) sowie lyrisch-dramatische Rollen wie Erik (Der fliegende Holländer) und den Prinzen (Rusalka).
Auch als Konzert- und Liedsänger genießt Klaus Florian Vogt hohes Ansehen und arbeitet regelmäßig mit führenden Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam und den Münchner Philharmonikern zusammen sowie mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Andris Nelsons, Mariss Jansons und Christian Thielemann. Seine umfangreiche Diskografie umfasst zahlreiche gefeierte Einspielungen, darunter Lohengrin, Parsifal und Die Meistersinger von Nürnberg. 2012 wurde er mit dem ECHO Klassik als „Künstler des Jahres“ ausgezeichnet, 2019 ernannte ihn der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg zum „Hamburger Kammersänger“.
Der deutsch-britische Tenor Kieran Carrel ist mit seiner außergewöhnlichen Vielseitigkeit gleichermaßen in Oper, Konzert und Lied zuhause. Erste musikalische Erfahrungen sammelte er im Knabenchor Gütersloh. Als Sohn einer deutschen Mutter und eines englischen Vaters wuchs er zweisprachig auf – ein prägender Einfluss auf seine kulturelle und musikalische Ausdruckskraft.
Sein zweiter Preis beim Bundeswettbewerb Gesang 2020 eröffnete ihm den Weg in die Opernwelt. Seither ist er Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo er bereits große Partien seines Fachs übernommen hat: Tamino (Die Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni), Walther (Tannhäuser), Erik (Der fliegende Holländer), Froh (Das Rheingold), Narraboth (Salome), Alfred (Die Fledermaus), Almaviva (Il barbiere di Siviglia) und Lysander (A Midsummer Night’s Dream). Er gastierte als Rinaldo in Haydns Armida bei den Bregenzer Festspielen und debütierte zuletzt als Tamino an der Oper Köln. Kommende Engagements führen ihn u. a. zum Glyndebourne Festival und an das Opernhaus Zürich.
Im Konzertbereich war er mit Werken von Bach, Haydn, Mendelssohn und Britten u. a. mit dem WDR Sinfonieorchester, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Netherlands Chamber Orchestra und dem Konzerthausorchester Berlin zu hören. Einige dieser Konzerte werden von Deutsche Grammophon mitgeschnitten.
Als Liedsänger gastierte er u. a. in der Wigmore Hall, beim Heidelberger Frühling, dem MA Festival Brügge und der Schubertiade Schwarzenberg. Er studierte bei Christoph Prégardien in Köln, später bei Neil Mackie an der Royal Academy of Music in London und erhielt wichtige Impulse durch Thomas Hampson und Hartmut Höll an der Heidelberger Liedakademie.
„Bizets Opern-Klassiker mit einer spektakulären Sophie Rennert. Stolz, verletzlich und mit starker Wirkung […]“
Die österreichische Mezzosopranistin Sophie Rennert zählt zu den herausragenden Künstlerinnen ihrer Generation. Als Tochter einer Musikerfamilie begann sie bereits mit zwölf Jahren Gesangsunterricht bei ihrer Mutter, der Sopranistin Sigrid Rennert, und studierte anschließend an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Karlheinz Hanser und Charles Spencer. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Brigitte Fassbaender, Ann Murray und Helmut Deutsch.
Ihr breit gefächertes Opernrepertoire umfasst Partien wie Carmen, Dorabella, Donna Elvira, Cherubino, Ruggiero, Nicklausse, Orlofsky, Rosina, Hänsel, Angelina und Charlotte. Engagements führten sie unter anderem an das Theater an der Wien, das Nationaltheater Mannheim, zu den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sowie zum Utrecht Early Music Festival.
Als regelmäßiger Gast der Schubertiade Schwarzenberg und Hohenems begeistert sie das Publikum mit ihren ausdrucksstarken Liedinterpretationen. Im Konzertfach reicht ihr Repertoire von Bachs Weihnachtsoratorium, Mozarts Requiem und Beethovens 9. Sinfonie bis zu Werken von Mahler, ebenso wie zu barocken und zeitgenössischen Rollen – etwa Irene (Vivaldi: Tamerlano), Piacere (Händel: Il Trionfo del Tempo e del Disinganno) oder Harper Pitt (Eötvös: Angels in America).
Sie arbeitete mit namhaften Dirigenten wie David Afkham, Ivor Bolton, Semyon Bychkov, Ottavio Dantone, Ádám Fischer, Philippe Jordan, Joanna Mallwitz, Jordi Savall, Andreas Spering, Franz Welser-Möst und Simone Young zusammen und trat mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Orquesta Nacional de España und dem City of Birmingham Symphony Orchestra auf.
Ihre Diskographie umfasst unter anderem Brahms-Lieder (Hyperion), Händels Lotario, Vivaldis Tamerlano sowie Von den Göttern weiß ich nichts mit Vokalwerken von Uli Rennert. Sophie Rennert ist Preisträgerin des Internationalen Mozartwettbewerbs Salzburg und gewann den 2. Preis sowie den Publikumspreis beim Cesti-Wettbewerb für Barockgesang in Innsbruck.
Der deutsch-italienische Tenor Attilio Glaser begeistert Publikum und Presse mit seiner authentischen Interpretation und warmen Stimmfarbe.
In der Spielzeit 2025/26 kehrt er als Don José in Nadja Loschkys Neuproduktion von Carmen an die Semperoper Dresden zurück. An der Hamburgischen Staatsoper singt er Erik in Wagners Der fliegende Holländer, eine Partie, mit der er zuletzt in Berlin große Erfolge feierte. An seinem Stammhaus, der Deutschen Oper Berlin, ist er u. a. als Lohengrin, Parsifal, Gabriele Adorno (Simon Boccanegra), Pinkerton (Madama Butterfly) und Rodolfo (La bohème) zu erleben. Auch im Konzertfach setzt Glaser Akzente: Mit dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra unter Karina Canellakis bringt er Zemlinskys eindringliche Eine Florentinische Tragödie zur Aufführung, in Wien interpretiert er Bruckners Te Deum mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter Yutaka Sado.
Attilio Glaser ist Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo er u.a. in Partien wie Don José, Rodolfo, dem Tenor-Solo in Verdis Messa da Requiem, Macduff (Macbeth), Ismaele (Nabucco), Alfredo (La traviata), Duca (Rigoletto), Tamino (Die Zauberflöte) einen starken Eindruck hinterließ. In der Spielzeit 2022/23 feierte er sein umjubeltes Debüt als Adorno in der Neuproduktion von Verdis Simon Boccanegra sowie in der Titelrolle von Wagners Lohengrin.
Gastengagements führten ihn an renommierte Häuser wie die Wiener Staatsoper, Oper Frankfurt, Opernhaus Zürich, Teatro alla Scala, Teatro La Fenice, die Niederländische Nationaloper, Hamburgichen Staatsoper, Semperoper Dresden, Staatsoper Stuttgart, dem Theater an der Wien, der Opéra de Lausanne du viele andere. Für sein Debüt als Werther in Klagenfurt wurde er 2019 für den Österreichischen Musiktheaterpreis nominiert. 2021 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen als Steuermann (Der fliegende Holländer) und war dort 2022 und 2023 zudem als Froh und Walther von der Vogelweide zu hören. 2025 feierte er Debüts als Don José am La Monnaie Brüssel, als Max (Der Freischütz) bei den Bregenzer Festspielen und als Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann) an der Opéra national du Rhin.
Sein Konzertrepertoire reicht von Bachs h-Moll-Messe, Händels Messias und Haydns Die Schöpfung über Mendelssohns Elias, Mozarts Große Messe in c-Moll und Dvořáks Stabat Mater bis zu Mahlers Lied von der Erde und Verdis Missa di Requiem. Er sang u. a. beim Beijing Music Festival, Mahler-Festival Leipzig, bei den Salzburger Osterfestspielen und dem Rheingau Musik Festival. Der Tenor arbeitete mit renommierten Orchestern wie dem Concertgebouworkest, der LA Philharmonic, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem RSO Berlin, HR Sinfonierorchester Frankfurt, Bruckner Orchester Linz und mit Dirigenten wie Alain Altinoglu, Andrea Battistoni, Łukasz Borowicz, Riccardo Chailly, Myung-Whun Chung, Dennis Russell Davies, Daniele Gatti, Thomas Guggeis, Alexander Liebreich, Oksana Lyniv, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst, Markus Poschner, Ivan Repušić, Ainārs Rubiķis, Sir Donald Runnicles, Markus Stenz, Sir Jeffrey Tate, Christian Thielemann, Lorenzo Viotti und anderen zusammen.